KREISMUSIKSCHULE FÜRSTENFELDBRUCK e.V.

Hexenschreck & Schneckenritt

Im Herbst 2006 begann das DreamTeam (Martina Augstein, Daniela Hennecke, Chrissi Müller) eine Auftragsarbeit der ganz besonderen Art: ein Musical zu schreiben für die Kreismusikschule.

Mit viel Freude und voller Energie entstand eine Geschichte, in der es um Musik geht und um Freundschaft; farbig, lustig, traurig und spannend. Eine fiese Hexe soll vorkommen, die nicht am Ende verbrannt wird.

Die mutigen Drei nehmen die Sache in die Hand:

Das zarte, sensible Fabelwesen Tönchen, Birdie der freche, verrückte Vogel und Necke die weise, uralte Riesenschnecke.

Sie machen sich auf den Weg, um ihrer Welt die Regenbogen-Klang-Farben wieder zu geben.

Die Darsteller proben mit leidenschaftlicher Begeisterung seit September 2007.

Daniela Hennecke setzt alles professionell in Szene und übt geduldig Schritt für Schritt die Choreographien ein. Alle Sänger, den Kinderchor und das Gesangsensemble bildet sie aus.

Martina Augstein schreibt wundervolle Lieder:

• »Ich liebe es, böse zu sein«
• »Wo sind die Vögel mit ihren Liedern hin«
• »Dränge nie eine Schnecke zur Eile«
• »Wir kommen vom Himmel und bringen das Licht«
• »Mischmaschine du bist toll«

Sie verzaubern und werden zu unseren Hits, egal ob das Klavier alleine, sanfte Gitarrenklänge oder eine rockige Band begleitet. Auch für großes Symphonieorchester komponiert sie: eine umfassende Ouvertüre und ein grandioses Finale.

Viele Kollegen aus allen Fachbereichen unterstützen uns ganz großartig.

Chrissi Müller hält einfühlsam alle Fäden zusammen und bewahrt den Überblick. Auch in kritischen Situationen weiß sie einen Ausweg.

Hannes Neumaier, Bühnenbildner, leitet im November 2007 einen Bühnenbild-Mal-Workshop. 30 Kinder malen zusammen mit dem Profi die großen Kulissen. Er kreiert mit viel Fantasie zauberhafte Kostüme.

Eine Geschichte die das Herz anrührt – ein Team das traumhaft zusammenhält.

5. Juni 2008, 18 Uhr, Welturaufführung
Ein Traum wird wahr!

Eigentlich wollte ich immer die Schnecke spielen. Am Anfang der Proben war es ja noch nicht so ganz sicher, wer welche Rolle spielen sollte bzw. wollte. Aber ich war total zufrieden mit meinem Part als Schnecke. Ich habe ja auch Schnecken als Haustiere!

Necke (Schnecke) ist eine tolle Gestalt, denn sie ist immer so gelassen und hat eben auch keine Angst. Wie Schnecken halt so sind. Natürlich haben alle normalen Schnecken Angst, dass jemand auf sie draufsteigt. Aber das kann Necke nicht passieren, höchstens, dass ein Hexenkind über ihr Haus stolpert, denn sie ist eine Riesenweinbergschnecke.

Hoffentlich führen wir das Musical nächstes Jahr wieder auf. Dann würde ich gerne den Birdie spielen.

Sophie Augstein, »Necke«

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»Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass ich bei dem Musical mitmachen darf. Doch bei den ersten Proben merkte ich, dass es nicht so einfach ist, und dass man viel dazulernen muss.

Trotzdem ging ich mit Willen und Freude an diese schwierigen Aufgaben. Ich lernte viel Neues und konnte neue Freunde finden. Mit jeder weiteren Probe machte mir das Schauspielern immer mehr Spaß.

Nach dem Musical ›Hexenschreck und Schneckenritt‹ möchte ich auf jeden Fall mit dem Schauspielern und Singen weitermachen.

Ich bedanke mich bei meinen drei Musiklehrerinnen für die Mühe und Geduld, die sie mit mir hatten.«

Sabrina Nuglisch, »Necke«

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»Meine Eindrücke von den Proben waren positiv, da wir immer wieder mit den verschiedenen Musikgruppen in Verbindung kamen. In Berg fand ich die Kombination zwischen Freizeit und Proben einfach super, da man sich immer vor Auftritten ausruhen hat können.«

Ben Kanefzky, »Necke«

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»Um den folgenden Artikel über ›Hexenschreck und Schneckenritt‹ zu verstehen, muss man wissen, dass es eine ziemlich mühselige und langwierige Arbeit ist, so ein Stück (wie das oben erwähnte) auf die Bühne zu bringen.

So entschlossen sich im Herbst 2006 die drei mutigen Damen Martina Augstein, Chrissi Müller und Daniela Hennecke auf Wunsch von Frau Angelika Lutz-Fischer, der Leiterin der KMS, diese Herausforderung anzunehmen. Aus den ersten Grundideen wurde etwas Einzigartiges. Eine eigens erdachte Handlung mit selbst geschriebenen Texten und selberkomponierten Songs. Doch zuerst wurde etwas anderes benötigt: Darsteller.

Das jetzt so genannte DreamTeam machte sich auf die Suche nach interessierten Kindern, die Lust haben, eine Rolle zu übernehmen. Als sie die richtigen Kinder hatten, begannen sie Stück für Stück, Szene für Szene, jeden Montag mit den Kindern das Musical zu vertiefen. Sie übten gemeinsam mit den Hauptdarstellern die Texte, das Singen und das Spielen ihrer Rolle.

Nach vielen erfolgreichen Proben gelang in der Friesenhalle ein Durchlauf mit allen Beteiligten. Nach vielen weiteren Montagsproben fuhr Chrissi Müller mit ihren Schülerinnen und Schülern ein Wochenende lang in ein Freizeitschloss am Starnberger See. Gegenüber gab es einen kleinen Schlosssaal, der dazu benutzt wurde, täglich das Stück zu üben. Am letzten Tag, dem Sonntag gab es eine kleine Aufführung, die zeigen sollte, was bisher geleistet worden war. Und so hoffe ich, dass bei unserem Probenwochenende und insbesondere bei den Aufführungen alles glatt läuft.«

Simon Neumaier, »Tönchen«

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»Ich habe mich sehr gefreut, dass ich doch noch spontan im Orchester mitmachen durfte. Als ich letztes Jahr gefragt wurde, ob ich eine Hauptrolle spielen wolle, musste ich leider absagen. Mir haben die Proben sehr viel Spaß gemacht und finde es sehr schade, dass es jetzt schon wieder vorbei ist. Hoffentlich werden wir das Musical nächstes Jahr noch einmal aufführen. Dann möchte ich auch sehr gerne als Hauptdarstellerin mitmachen.«

Sophia Riedl, 1. Geige

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Liebes DreamTeam, was Ihr geleistet habt, da brauch ich nichts mehr zu sagen, aber dass Ihr so eine tolle Atmosphäre geschaffen habt, ist super. Ich habe schon viele Konzerte miterlebt, aber noch nie eines, in dem ich das Gefühl hatte, keiner ist nervös. Eine gewisse Anspannung gehört dazu, aber man dachte, jeder freut sich auf den Auftritt und es gibt nichts Schöneres als dabei zu sein. Vielen, vielen Dank.

Elke Miller, Volksmusikgruppe